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Internationale Gewerkschaften verurteilen das Massaker

Nach den Ereignissen in Ankara schrieb die Präsidentin des Internationalen Gewerkschaftsbundes(IGB), Sharan Burrow einen Brief an die Mitglieder des IGB in der Türkei. Darin betonte sie, dass die Weltgewerkschaftsbewegung Solidarität mit den Gewerkschaften in der Türkei zeige. 

Burrow betonte ebenfalls, dass in einer Zeit, wo die Gewalt in den kurdischen Gebieten immer mehr zunimmt, Menschen, die dem Aufruf einer Friedenskundgebung folgen auf brutale Art ermordet werden und sprach im Namen des IGB den Familien der Verstorbenen herzliches Beileid aus. Dass die türkischen Sicherheitskräfte nach dem Bombenanschlag die Demonstranten mit Tränengas beschossen und nicht zuließen, dass die Verletzten medizinisch versorgt werden, verurteilte Burrow.

Burrow fuhr mit den Worten fort: „Noch ist es nicht sicher, wer für diesen Anschlag verantwortlich ist. Der IGB fordert umgehend eine unabhängige Ermittlung, um die Verantwortlichen zu fassen. 

Außerdem fordern wir, dass die türkische Regierung den Verletzten bedingungslos medizinische Versorgung anbietet. Der IGB steht in Solidarität mit allen ihrer Mitglieder in der Türkei, die für Frieden, Demokratie und Menschenrechte mit ständiger Furchtlosigkeit kämpfen.“

EGB: Unser Herz schlägt mit euch

Der Präsident des europäischen Gewerkschaftsbundes Luca Visentini legte in seiner Erklärung über das Massaker in Ankara dar: „Die Herzen aller unserer Mitglieder schlagen mit euch, mit allen Verstorbenen und Verletzten dieses grausamen Anschlags. Den Verstorbenen, den Familien und Freunden richten wir aus ganzem Herzen unsere tiefe Solidarität aus.“

Visentini verurteilte das grausame Massaker, in dem Menschen, die dem Aufruf einer Friedensdemonstration von DISK und KESK folgten, brutal ermordet werden und sagte: „Dies ist ein herzloser Angriff gegenüber der Gewerkschaften und dem Frieden. Diejenigen, die das Massaker durchführten, haben keineswegs mit Menschlichkeit und dem menschlichen Leben zu tun.“

Es sehr bedenklich, dass die Polizeikräfte nach dem Massaker die Helfenden angriffen und die Krankenwagen nicht zum Tatort durchließen, betonte der Präsident des EGB deutlich. 

Aufgrund ihres Kampfes für die Arbeiter, ist die Geschichte der Gewerkschaften geprägt von physischen, rechtlichen und verbalen Angriffen, betonte Visentini: „Der heutige Angriff ist ein brutales und blutiges Beispiel dieser Angriffe. Allerdings werden diese Angriffe die Gewerkschaften nicht zum Schweigen bringen können. Alle Gewerkschaftsmitglieder stehen in Solidarität mit DISK und KESK“.

 

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